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Literatur ist Irland

 

Wir möchten Sie neugierig machen. Wie wäre es ´mal mit irischer Literatur? schon davon gehört? schon gelesen? Der Kinofilm "P.S. I love you" war zunächst nur ein Buch; wie so oft.

 

Die Klassiker sind sicher die irischen Nobelpreisträger. Namen wie William Butler Yeats, Samuel Beckett oder Seamus Heaney haben Sie sicher schon ´mal vernommen. Und auch den irisch-britischen Nobelpreisträger George Bernard Shaw muss man einbeziehen. James Joyce (Stichworte: Ulysses, Bloom´s Day), Oscar Wilde oder Walter Macken darf man nicht vergessen. Und von Frank McCourt's "Die Asche meiner Mutter" haben Sie sicher auch schon gehört oder vielleicht als Film gesehen.

 

Einverstanden; sind alle schon verstorben und einige davon lebten in einer längst vergangenen Zeit. Wie wäre es mit Sebastian Barry, Roddy Doyle, Patrick McCabe, John Banville, William Trevor, Colm Tóibín, Claire Keegan, Robert McLiam Wilson, Anne Enright, Hugo Hamilton............die Liste scheint unendlich zu sein. Da ist für jeden etwas dabei. Hier ist ein Internet-Link zu moderner irischer Literatur:

http://www.contemporaryirishwriting.ie/

 

Suchen Sie doch mal bei Wikipedia nach "irischer Literatur". Stöbern Sie im Internet und danach gehen Sie bitte in eine gute Buchhandlung. Irische Literatur ist vielfältig, modern, im Umbruch. Wurden die Werke z.B. von James Joyce mehr und mehr vernachlässigt, gibt es nun wieder eine Rückbesinnung.

 

Die Originaltexte sind überwiegend in englischer Sprache, aber auch vermehrt in irischer Sprache geschrieben. Die Übersetzungen in die deutsche Sprache sind überwiegend gut.

 

Als Einstieg bietet sich auch die Sekundärliteratur an. Die Literaturwissenschaft hat einige Angebote, die Ihnen einen Überblick verschaffen können.

 

Orientieren Sie sich an Literatur-Preisen/Awards? bitte schön:

 

Irish Book Awards       http://www.irishbookawards.ie/

 

Rooney Prize for Irish Literature  http://www.tcd.ie/OWC/writers/rooney-prize.php

 

oder ein Preis für eine gute Produktion

http://www.schallplattenkritik.de/jahrespreise/639-james-joyce-ulysses

 

 

Die UNESCO (United Nations Educational, Sientific and Cultural Organisation) hat im Jahr 2010 Dublin als vierte Stadt weltweit als "Stadt der Literatur" ausgezeichnet.

 

 In Dublin gibt es das "Writers Museum". Der Besuch lohnt sich.  http://www.writersmuseum.com/

 

Zur Klarstellung: es geht hier nicht um Reiseführer oder Kochbücher. Es geht um Dramen, Romane und Poesie; also um das Leben selbst; no more than that.

Wir möchten Sie auf die Vielfalt und hohe Qualität der irischen Literatur hinweisen und Interesse wecken.